Wer seine Grenzen erfahren möchte, wendet sich vertrauensvoll an Hubert Schwarz, den Extremsportler und Eventmanager aus dem mittelfränkischen Schwabach, der dieses Jahr die Classic 400 veranstaltete. Alois Stöcklin und Michael Schell nahmen diese Herausforderung an.

Bei der Classic 400 gilt es mit dem Rennrad an zwei aufeinander folgenden Tagen eine Strecke von 400km zurückzulegen. Bisher wurde diese Veranstaltung als Eintagesevent durchgeführt, wurde aber durch die Anregung von Alois und Michael auf zwei Tage verteilt. Mit ihnen traten noch sechs weitere Radfreaks zu diesem Marathon an.

Die Strecke führte von Schwabach nach Rheinfelden. Alois und Michael, die selbst schon weitaus extremere Experimente durchführten, nahmen diese Herausforderung - jetzt bereits zum dritten Mal - gerne an, nicht zuletzt, weil das Ziel in unserer Heimat lag. Ganz nebenbei: Christian aus Luxembourg hat bisher an jedem dieser Radmarathons teilgenommen (insgesamt wohl zum 20 mal).

Das erste Teilstück von Schwabach nach Bad Saulgau (232km/1700hm) wurde in einer Fahrzeit von 9 Stunden gemeistert. Das Wetter spielte mit, hätte jedoch besser sein können. Der zweiten Tag (175km/1200hm) war von Regen geprägt. Ab Waldshut meinte es der Wettergott nicht mehr ganz so gut.

Eine kleine Abordnung des RSV (Ralf Bär, Thorsten Eichin, Adrian Fingerlin, Leon Kinzy, Rudi Winiarski und Eberhard Sutter) fuhren am zweiten Tag den Extremsportlern entgegen. Auch sie wurden vom Regen nicht verschont. Der Zusammenschluss der zwei Gruppen geschah in Albbruck. Dann sorgten die Sechs für ordentlichen Windschatten und führten die Sportler nach Rheinfelden ins Ziel.

Wie für unsere Breiten gewohnt, riss das Wetter dann kurz vor Rheinfelden wieder auf, sodass die Fahrer im Europastadion vom heimischen OK-Team (Vreni Stöcklin, Sandra Eichin) freudig empfangen werden konnten. Einzig die nassen Radschuhe und die müden Beine wiesen auf die Strapazen im Regen hin.

Kompliment an alle Teilnehmer der Classic 400 zu Ihrem Durchhaltevermögen.

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