Quelle: Die Oberbadische - 20.02.2016

Gas gibt er schon seit einigen Jahren und tritt kräftig in die Pedale. Keine Frage, seitdem Sören Schneider Mountainbike in der Disziplin Cross Country fährt, ist er von seinem Sport begeistert – und auch erfolgreich.


Bei Rennen im Pactimo-Cup fuhr er zahlreiche gute Plätze ein, im Kids-Cup gab’s bereits vier Podestplätze. Hinzu kamen ein dritter Rang bei den baden-württembergischen Meisterschaften, ein zweiter Platz bei einem Nachwuchsrennen in Giebenach sowie auch ein erstaunlicher zehnter Platz bei der DM 2015.

Doch für die kommende Saison ist der 14-Jährige aus Rheinfelden-Nollingen ganz besonders motiviert. Ende des vergangenen Jahres wurde der Lizenzfahrer des RSV Rheinfelden (er wechselte vor zwei Jahren von der SG zum RSV), der für das Follow me Racing-Team Lörrach fährt, von Landestrainer Uli Theobald in den Kader der U17 berufen. „Das ist eine große Ehre und auch Ansporn zugleich“, erklärt Schneider, der sich die Berufung durch zahlreiche gute Resultate bei den Sichtungsrennen verdient hat. Dass es sehr schwer werden wird, weiß der Neuntklässler der Gertrud-Luckner-Realschule in Rheinfelden natürlich nur zu gut, zählt er doch dann zu den Jüngsten. „Erst einmal durchbeißen“, heißt daher zunächst einmal seine Devise. Doch alles in allem gibt er sich optimistisch, zeigt wie immer sportlichen Ehrgeiz und erklärt schließlich: „In meinem Jahrgang unter die Top drei kommen, das ist mein Ziel.“

Und die Zuversicht kommt nicht von ungefähr. Seitdem er nämlich mit Toni Uecker, der in früheren Jahren auch schon Sabine Spitz und den Nachwuchsfahrer Tim Meier trainiert hat, im älteren Jahrgang der U15 zusammenarbeitet, ist er Schritt für Schritt besser geworden. „Der Toni ist wie ein Vater für mich“, lobt der 14-Jährige seinen Coach und verspricht noch einiges für die Zukunft. Zweimal die Woche geht’s zum Training im Olympiastützpunkt Freiburg, wo Technik und auch Konditionszirkel im Mittelpunkt stehen. Insgesamt trainiert Sören Schneider aber fünf bis sechs Mal wöchentlich etwa eineinhalb bis zwei Stunden.

Demnächst steht noch ein intensives Trainingslager auf Mallorca an, ehe dann am 24. April in Hausach das erste Rennen der Saison steigt. „Cross Country ist einfach abwechslungsreich, voller Action und das Beste: man ist in der Natur“, liebt der Nollinger seinen Sport. Der 14-Jährige, der die Sprints liebt, weiß, dass er im Bereich Technik noch einen gewissen Nachholbedarf hat. Doch daran arbeitet er selbst und auch mit Hilfe der Trainer akribisch. Positiv sieht er es zudem, dass mit Lars Kämmlein (RSV Haltingen) ein Konkurrent und mittlerweile schon Freund in der Nähe wohnt. Die Beiden trainieren des Öfteren zusammen. Und gemeinsam wollen sie es dem Deutschen Meister Ian Millenium schwer machen

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